30 Days of Night

17.September 2008 Klaus Johann

Ein Dorf in Alaska: Es ist der letzte Sonnentag, bevor das Dorf dreißig Tage lang in der Dunkelheit verschwinden wird. Gerade mal Einhundertundfünfzig Einwohner leben hier – noch. Denn an diesem letzten Sonnentag wird jemand dafür sorgen, daß niemand fliehen kann. Und als die dreißigtägige Nacht herein bricht, fällt eine Gruppe Vampire über die Menschen her. Der Sheriff (Josh Hartnett, Pearl Harbor) und seine Beinahe-Ex (Melissa George, Alias) versuchen, sich und die Überlebenden zu retten…

Der Vampir-Horror 30 Days of Night von Regisseur David Slade revolutioniert das Genre zwar nicht, bietet aber solide Kost für Fans. Die Atmosphäre ist wahrlich bedrohlich und klaustrophobisch, und die Vampire sind die gruseligstem seit langem: Keine Schöngeister oder erotische Liebhaber, sondern grausame Bestien – Tiere ohne Seele. Schnell und übermenschlich stark zerfetzen sie, was in ihre Klauen gerät, nicht ohne zuvor mit ihren Opfern gespielt zu haben.

Viel auszusetzen gibt es neben dem Mangel an Originalität und dem recht konventionellen Fortgang des Plots nicht. 30 Days of Night ist kein Meilenstein, aber einer der besten Vampirfilme der letzten Jahre.

7 von 10 Punkten

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