Avatar (3D)

06.Januar 2010 Klaus Johann

Pandora ist ein an Rohstoffen reicher Planet, der von dessen Ureinwohnern, den Na`vi bevölkert wird. Da die Luft dort für den Menschen an sich giftig ist, hat man die DNS der Na`vi mit denen der Menschen gekreuzt. Diese Avatare lassen sich mit Hilfe modernster Technik einer Wissenschaftlerin (Sigourney Weaver) durch die Menschen steuern. Das Militär plant eine Invasion und schleust den Ex-Marine Sully (Sam Worthington, Terminator:Salvation) ein, um die Bewohner zu unterwandern.

Als sich Sully in die Häuptlingstochter des Na`vi-Stammens (Zoe Saldana, “Star Trek”) verliebt, muss er sich entscheiden, auf welcher Seite er steht …

Auf wohl keinen Film dieses Jahres hat man gespannter sein dürfen als auf das neueste Werk des Regisseurs James Cameron, der auch das Drehbuch zu diesem Sci-Fi-Fantasyabenteuer schrieb. Der Mann, der uns Klassiker wie Terminator, Aliens oder den mit elf Oscars ausgezeichneten Titanic brachte, wagt es auch diesmal nicht, den Zuschauer zu enttäuschen.

Im Gegenteil : Wie schon bei Terminator 2 und The Abyss gelingt ihm ein tricktechnischer, neuer Meilenstein. Was damals die Morph-Technik war, ist heute der 3D-Effekt. So wird Avatar in den hiesigen Kinos sowohl in der normalen 2D als auch in der 3D- Variante gezeigt.

In Letzterer wird der Zuschauer mit Hilfe einer speziellen Brille quasi in die Handlung und den Film hinein katapultiert, was Avatar zu einem Event werden läßt. Auch wenn die Story nichts wirklich Neues zu bieten hat, ist das Abenteuer in keiner seiner über zweieinhalb Stunden langweilig und bietet zudem ein kleines Plädoyer für Toleranz, gespickt mit epischen Momenten, schönen Bildern und alle bisher in den Schatten stellende Effekte.

Dass dabei auch die Action nicht zu kurz kommt, sollte bei einem Cameron-Film ohnehin klar sein.

9 von 10 Punkten

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