Caine 4 – Dunkelheit
20.Juni 2007 Björn Lippold
| Günter Merlau Caine 4 – Dunkelheit Lausch, 1 CD, ISBN 978-3-939600-08-4 |
Mit Dunkelheit, dem vierten Teil der Hörspielreihe um den Profikiller Steven Caine, knüpft die Handlung nahtlos an den dritten Teil an. Caine ist nach der Auseinandersetzung mit Kartaan körperlich und psychisch am Ende und hat Alptraumvision von dem, was er unter der Kontrolle des Schlächters Linda Watkins angetan hat. Während Caine davor steht, einfach aufzugeben, stürzt sich derweil Seargent Kilkenny komplett in seinen Fall und erregt damit das Aufsehen der Mächte, die im Geheimen Cisco kontrollieren.
Als Caine schließlich nach Kyankor beordert wird, um sich als Amulettträger dort einer tödlichen Bedrohung zu stellen, muß auch bald schon Linda Watkins das Krankenbett verlassen, um sich ihren eigenen Gegnern zu stellen.
Dunkelheit beginnt die Handlung des Hörspiels nun zu den Heimatwelten der dunklen Mächte innerhalb des Hörspiels zu tragen. Caine verschlägt es nach Kyankor, während Sergeant Kilkenny den Arganoi in die Hände fällt.
Wie gehabt bedient sich das Hörspiel einer zum Teil recht drastischen und vulgären Sprache, die Charaktere liefern einen Spruch nach dem nächsten und die Handlung um den Konflikt von Dunkelelfen und Dämonen auf der Erde bleibt gewohnt trashig.
Dabei greift Dunkelheit auch das harte Ende des vorherigen Teils auf und versucht die Lage ein wenig zu relativieren, indem es einen fast zerbrochenen Caine und eine bald schon wieder aggressiv-energische Linda Watkins präsentiert.
Allerdings hat auch Teil 4 der Reihe ein sehr offenes Ende, so daß einem nichts anderes übrigbleibt, als auf die nächsten Episoden der Reihe zu warten. Dieser Punkt ist aus meiner Sicht ein kleines Manko, ein sauberes Ende wäre für den Zuhörer besser gewesen.
Nachdem der dritte Teil meiner Ansicht nach zu hart und drastisch ausgefallen war, schafft es Dunkelheit zumindest teilweise, die Handlung und Stimmung auf das frühere Niveau zurückzuführen, wodurch aber sowohl Caine und Watkins zumindest in der ersten Hälfte ein wenig zur Inaktivität gezwungen werden und nicht so sehr die dynamischen Charaktere der ersten beiden Hörspiele sind.
Artikel gespeichert unter: Hörbücher und -spiele,Rezensionen







Trackback diesen Artikel