Circus Maximus
10.Juni 2009 Björn Lippold
Verpackt in einer stabilen Metallbox ist Circus Maximus ein taktisches Kartenspiel, bei dem die Spieler als Schwarzmarkthändler Eintrittskarten für verschiedene Attraktionen des antiken Roms kaufen und dann an zahlende Kunden bringen müssen.
Das Spiel läuft in drei Runden ab, wobei die Spieler acht Händlerkarten im Wert von 1 bis 8 besitzen, mit denen sie quasi für die verschiedenen Spielkarten bieten. Dabei darf in jeder Runde der Händler mit dem höchsten Wert zuerst handeln und so Karten ergattern. Zunächst gilt es, für den Startspieler und für spezielle Gunstkarten zu bieten, die einige Winkelzüge erlauben. Danach werden die Tickets ersteigert und dann in Runde drei an die zahlende Kundschaft gebracht. Punkte gibt es für verkaufte Tickets und einige Boni.
Vom Prinzip ist Circus Maximus schnell erklärt, aber einigermaßen trickreich. Die bewußt nicht historisch korrekt illustrierten Karten passen gut zum Spiel. Mit wenigen Spielern verläuft eine Runde aber schon zu schnell, denn die Zahl der Tickets hängt von der Zahl der Spieler ab. Auch kann man durch reines Nichtstun 10 Punkte machen, was bei wenigen Spielern im Vergleich recht viel ist. Prinzipiell ist Circus Maximus vom Konzept kein schlechtes Spiel, aber so richtig wollte der Funke bei den Testpartien nicht überspringen. Für den Preis bekommt man jedoch mit der Metallbox eine sehr schöne Aufmachung geboten.
(Rezension aus Mephisto 43)
Tags: Kartenspiele, Pegasus
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