Condottiere

09.Juli 2009 Björn Lippold

Die dritte Edition von Condottierre versetzt die Spieler erneut in die Renaissance, in der Söldnerheere über das Schicksal der italienischen Städte entscheiden. Jeder Spieler übernimmt die Rolle eines Condotierre, eines Söldnerführers, und versucht bei diesem Kartenspiel, italienische Regionen unter seine Kontrolle zu bringen.

Bei dem Kartenspiel werden reihum Söldnerkarten mit Zahlenwerten ausgespielt, bis alle bis auf einen Spieler aus diesem Wettrüsten ausgestiegen sind und der Spieler mit dem höchsten Wert die Region erobert. Durch ­Zusatzkarten wird dieses einfache Prinzip jedoch sehr facettenreich. So können eigene Karten zurück auf die Hand geholt werden, hohe Karten entmachtet oder aufgebessert werden usw.
Trotz des Spielplans, der eher eine Art Punktemarker ist, ist Condottiere ein reines, schnelles Kartenspiel, das aufgrund der kleinen Kniffe viel Spaß macht. Gut gefallen haben mir auch die Regelvariationen, die andere taktische Varianten zulassen. Wer kleine, aber feine Kartenspiele mit ein bißchen Taktik mag, dem sollte auch Condotierre gut gefallen.

(Rezension aus Mephisto 40)

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