D&D Monsterhandbuch
12.Juni 2009 Björn Lippold
Mit dem Monsterhandbuch ist das zweite Kernregelwerk zu D&D 4. Editon auf deutsch erschienen. Das Buch ist eine Sammlung diverser Kreaturen und Monster, die kurz vom Hintergrund und tabellarisch mit Werten vorgestellt werden.
Gegenüber den Vorgängerband ist das aktuelle Monsterhandbuch deutlich dünner und das macht sich an der Auswahl bemerkbar. So gibt es beispielsweise nur noch zwei Arten Golems, die guten Metalldrachen werden zwar erwähnt, aber nicht beschrieben und viele Monster völlig fehlen. Dafür gibt es diverse Untote und mit Orcus sogar einen Dämonenprinzen. Auch die Shadar-Kai, ein menschliches Volk aus der Schattenwelt, sind neu. Einige Zusammenfassungen, wie bei den Goblins, sind wiederum sinnvoll. Aber praktisch alle Monster sind böse, und man merkt deutlich, daß sich D&D auf bestimmte Aspekte wie Untote (mit Orcus) oder die Parallelwelt des Finsterschatten konzentriert. Fraglich ist auch, warum die sogenannten Rollen nicht hier, sondern erst im Spielleiterhandbuch erklärt werden.
Das Monsterhandbuch ist und bleibt ein essentielles Regelwerk, aber auch hier bleibt bei mir der Eindruck einer recht willkürlichen Vereinfachung und sehr regellastigen Betrachtung des Rollenspiels bestehen.
(Rezension aus Mephisto 43)
Tags: Dungeons and Dragons, Fantasy, Feder und Schwert, Rollenspiele
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