Der König in Gelb (Arkham Horror)
22.Juni 2009 Björn Lippold
Wie Der Fluch des Schwarzen Pharao ist auch Der König in Gelb eine kleine Erweiterung für Arkham Horror, die in einer handlichen Packung daherkommt und nur aus neuen Karten besteht. Dieses Mal bedroht das berüchtigte Theaterstück des Titels Arkham mit dem Wahnsinn und Schrecken, das es verbreitet. Der König in Gelb bietet 76 neue Ermittlerkarten und 90 Große-Alte-Karten, sowie einen Vorbotenbogen. Mit den Karten werden die einzelne Akte und die wachsende Bedrohung durch das Theaterstück simuliert. Die neuen Gezeichneten sind Personen aus Arkham, die dem Wahnsinn anheimfallen und den Ermittlern das Leben schwerer machen. Außerdem gibt es magische Effekte, die durch Zauber längerfristig hervorgerufen werden.
Wie bei Der Fluch des Schwarzen Pharao werden auch für Der König in Gelb mehrere Spielvarianten angeboten. Bei der Variante Gastspiel kommen die neuen Karten vor den Karten der Grundbox ins Spiel und sorgen so für eine recht harte Variante, da der Wahnsinn durch den König in Gelb sehr schnell um sich greift. In der Variante Dauerhafte Aufführung werden alle Karten gemischt, so daß die Ergänzung weniger dominant ist, aber auch so sicherlich das Ermittlerleben schwer macht. Mit der Vorbotenvariante (siehe auch Mephisto 42) wird der König in Gelb als Wegbereiter für einen Großen Alten ins Spiel gebracht, der den Spielern zusätzliche Scherereien bereitet und so das Bedrohungsniveau weiter anzieht.
Der König in Gelb ist eine weitere stimmungsvolle Ergänzung für Arkham Horror, die das Spiel um einige neue Elemente bereichert. Durch die verschiedenen Spielvarianten kann man den Einfluß der Erweiterung und die Schwierigkeit des Spiels individuell angleichen, was ein gelungener Ansatz ist. So sorgt auch Der König in Gelb weiter für ein langfristiges Spielvergnügen bei Arkham Horror.
(Rezension aus Mephisto 43)
Tags: Arkham Horror, Brettspiel, Heidelberger Spieleverlag
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