Dollhouse
30.Dezember 2009 Klaus Johann
Als eine sogenannte “Active” dient Echo (Eliza Dushku, Buffy) als Agentin für das Dollhouse, einer illegalen Organisation, die ihrem elitären Klientel die Dienste der Dolls anbietet. Indem die Organisation per höchster Technologie in der Lage sind, die Dolls mit den Erinnerungen und Fähigkeiten anderer Personen zu füttern, können diese vielfältige Aufgaben wahrnehmen, beispielsweise Spionage, Auftragsmord, Schmuggel oder auch Liebesdienste.
Doch ein FBI Agent hat sich das Ziel gesetzt, die Organisation zu Fall zu bringen. Und ein gefährlicher ehemaliger Active bringt den Tod…
Um eines direkt vorwegzunehmen: Unterm Strich enttäuscht die neue Serie von Joss Wehdon (Buffy, Angel, Firefly) ein wenig. Nicht, weil die originelle Story kein Potential bietet- im Gegenteil. Aber leider braucht die erste, aus dreizehn Folgen bestehende Staffel recht lange, um warm zu werden. Zum einen ist das zwar notwendig, da dies zum Verständnis der Tätigkeiten des Dollhouse wichtig ist, andererseits langweilen die ersten One-Shot-Episoden oftmals. Immer wenn es um die Rahmenhandlung geht, kommt die Serie dann in Fahrt und steigert sich bis zum grandiosen, letzten Viertel schließlich ungemein. Der Cliffhanger am Ende der letzten Folge macht dann wirklich Lust auf mehr.
Bei den Charakteren handelt es sich um klassische Klischees (ein Nerd, die toughe Geschäftsfrau, der gute FBI-Agent), doch die guten Darsteller, allen voran eine sehr wandlungsfähige Eliza Dushku verpassen ihnen notwendigen Akzente.
Fazit: Dollhouse hat zwar einen vergleichsweise schwachen Start, doch das hatten auch Buffy und Angel. Und wir haben nicht vergessen, wie sich dort gesteigert wurde.
6 von 10 Punkten
Tags:Serie
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