Friday the 13th

03.November 2009 Klaus Johann

Vor wenigen Jahren brachten uns Produzent und Regisseur Marcus Nispel bereits das Remake des The Texas Chainsaw Massacre. Jetzt folgt mit Friday the 13th der Relaunch des Horrorklassikers über den Killer mit der Eishockey-Maske, das fast ein Dutzend schlechte Sequels nach sich zog.

Die Story ist Fans bekannt: Nachdem im Ferienlager Camp Crystal Lake der degenerierte Junge Jason Voorhees ums Leben gekommen sein soll, rächte sich seine Mutter an den Teens, denen sie die Schuld am Tode ihres Sohnes gab. Zwar wurde Frau Voorhees schließlich getötet, doch Jason hatte schwer verletzt überlebt. Als nun zwanzig Jahre nach dem Massaker eine Gruppe Teens nahe dem berüchtigten See ihr Lager aufschlägt, zieht der Hüne die Eishockeymaske über und schwingt sein Schlachtermesser erneut …

Der Satz “Der Film gewinnt dem Horror-Genre nichts Neues ab” soll uns an dieser Stelle erspart bleiben. Nicht, weil es nicht wahr wäre, sondern weil man dies von einem Horrorfilm-Remake wie Friday the 13th auch nicht erwartet. Wie auch das The Texas Chainsaw Massacre bietet der Film eine extrem brutale Schlachtplatte in Hochglanzoptik, die sich bisweilen auch recht freizügig zeigt.

Allerdings ist der Streifen nur halb so verstörend wie oben genanntes Kettensägen-Massaker, und die aufgesetzte Vermissten-Story beginnen nach etwa der Hälfte der Laufzeit zu langweilen.

Dennoch bleibt unterm Strich ein immerhin zeitweise unterhaltender, routinierter Horror-Thriller, der ohnehin nur für Fans interessant sein dürfte. Alle anderen sollten die Finger von der DVD lassen.

6 von 10 Punkten

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