Goldene ­Flügel (DSA)

12.Juli 2009 Björn Schwarzmüller

Goldene Flügel wird die Abenteurer auf die Fährte des Namenlosen und dessen Anhänger führen, leider quer durch den fressenden, stechenden, verschlingenden Dschungel Maraskans. Dann geht es in noch unwirklichere Regionen, und wenn sie das überstehen, dürfen sie in trügerischer Sicherheit dem wahren Schrecken des Geschehens gegenüberzutreten.

Sie haben nicht alles verstanden? Sie kommen wohl nicht von der Insel? Dann wird es Zeit, daß Sie sie betreten – und vielleicht bleiben Sie ja auch dort (oder Ihre abgenagten Knochen).

Goldene Flügel spielt mit dem Gedankengut und dem Glauben der Maraskaner und erschüttert selbigen zumindest für ein kleines Dorf in seinen Grundfesten. Das Abenteuer konfrontiert die Spielercharaktere mit den Namenlosen, aber auch mit echsischen Artefakten und dämonischen Entitäten. Die Grundidee des Abenteuers ist wirklich gut, leider ist die Ausführung sehr gradlinig, was bei einer erfahrenen Spielergruppe sicherlich zu Unmut führt. Durch ein, zwei Stolpersteine in der Hintergrundgeschichte bleibt zu guter Letzt nur ein mittelmäßiges Abenteuer.

(Rezension aus Mephisto 40)

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