Homini Lupus

29.September 2008 Björn Lippold

Martina Noeth
Homini Lupus
Feder & Schwert, FS15108, 272 Seiten, 10,95
ISBN 3-937255-91-5

Passend zur aktuellen Quellenbuchplanung für das Rollenspiel Engel nimmt der aktuelle Roman Homini Lupus bereits das neue Thema auf: die Diadochen. Isabella von Cordova ist die wohl gefürchtetste Diadochin. Als jedoch die Ramieliten ein Technikartefakt aus ihrem Hort erwerben wollen, muß sich die impulsive Galleonsfigur der Urbanis Liga mit der Frage nach Verrätern in ihren eigenen Reihen auseinandersetzen und entscheiden, wie sie mit den Vertretern der Kirche umgeht. Bald schon stößt sie in ein Wespennest von Intrigen, Verrat und Geheimnissen, die nicht nur ihr eigenes Leben bedrohen…

Homini Lupus ist ein spannender Roman voller Verschwörungen und Intrigen. Zwar kann man einige Dinge im Voraus erahnen, doch die Verwicklungen um Isabella spiegeln gut die Bedeutung der Diadochen wieder. Zudem erhält der Leser einen Eindruck in das fremdartige Kollektiv von Cordova, dessen Lebensweise sich sehr vom restlichen Europa unterscheidet. Engel-Spieler kann dieser Roman bedenkenlos empfohlen werden, enthüllt er doch auf spannende Weise einen weiteren Aspekt des angelitischen Europas.

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