Illuminati
22.Mai 2009 Klaus Johann
Nach dem Tod des Papstes steht die Neuwahl an. Als vier Kardinäle entführt werden, wird der Historiker Robert Langdon (Tom Hanks) zur Hilfe gerufen, um im Vatikanstaat zu ermitteln. Offenbar hat der Geheimbund der “Illuminati” seine Finger im Spiel und versucht mit einem vernichtenden Schlag die katholische Kirche zu zerstören. Als eine Probe Antimaterie aus einem Labor gestohlen wird, steht fest: Die Illuminati wollen den Vatikan in Schutt und Asche legen…
Nicht Kleckern, Klotzen – so lautet die Devise dieses Spektakels. Der Vatikan als Kulisse bietet jede Menge Schauwerte, und der wuchtige Score von Hans Zimmer dröhnt wummernd durchs Soundsystem des lokalen Kinosaals.
Schlecht ist dies in soweit nicht, als dass die Inszenierung von einigen Mängeln ablenkt. Die Story ist nur bedingt glaubwürdig, Tom Hanks agiert wie schon in The Da Vinci Code auf Sparflamme und die ersten zwei Drittel des leidlich spannenden Abenteuers haben einige Längen.
Ohne das furiose Finale und die überraschend böse Schlußpointe wäre die Verfilmung des Romans von Dan Brown kaum der Rede wert, doch gen Ende wird dann tatsächlich doch noch mal ordentlich gepunktet.
7 von 10 Punkten
Tags: Thriller
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