Mauerbauer
12.Oktober 2007 Björn Lippold
| Leo Colovini Mauerbauer Hans im Glück, 48156, 2-4 Spieler, 45 Minuten, EUR 29,95 |
Bei Mauerbauer werden reihum Mauern auf den Spielplan gelegt, der sich aus dreieckigen Feldern zusammensetzt. An jedes Ende der Mauer kommt ein Turm und auf jede Seite ein Haus. Die Farbe der Türme und Häuser wird ausgewürfelt. Sobald ein Areal von einer geschlossenen Mauer umgeben ist, wird dieses Stadt gewertet. Die Spieler haben sogenannte Gildenkarten von denen sie ein oder zwei ausspielen können und die bestimmen, für was sie Punkte bekommen. So gibt es beispielsweise Karten für Punkte für alle Türme einer Farbe in der Stadtmauer, für Häuser außerhalb von Städten oder für die Gesamtzahl an Städten. Am Ende gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.
Mauerbauer ist von den Regeln her schnell erklärt, doch der Spielverlauf ist komplex und am Anfang etwas verwirrend. Zwar weiß man anhand seiner Karten, wie die idealen Städte aussehen müßten, doch durch das Zusammenspiel mehrerer Spieler und der zufälligen Auswahl von Turm- und Hausfarben ist eine langfristige Strategie schwierig bis unmöglich. Am besten arrangiert man sich spontan mit den Begebenheiten und paßt sich dem sich rasch entwickelnden Spielplan an.
Mit seinen Holzteilen ist Mauerbauer ist schön ausgestattetes Spiel. Als leicht erlernbares, aber schwieriges Brettspiel fehlte mir persönlich etwas die Kontrolle über den Spielverlauf, so daß am Ende der Sieg nicht unwesentlich vom Glück abhängt.
Rezension aus Mephisto 32.
Tags: Brettspiel, Hans im Glück
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