Quantum of Solace
12.November 2008 Klaus Johann
Als erster Bond der Geschichte schließt Quantum of Solace nahtlos an des Ende des Letzten, Casino Royale, an: James (abermals famos verkörpert von Daniel Craig) möchte mehr über die Organisation “Quantum” herausfinden, da diese Schuld am Verrat und Selbstmord seiner großen Liebe Vespers ist. Bei den kriminellen Machenschaften ist der dubiose Dominic Greene (Mathieu Amalric) offenbar eine Schlüsselfigur. Bond lernt dessen Freundin Camille kennen und startet einen Rachefeldzug…
Man muß den Vorgänger, Casino Royale schon gesehen haben, denn nur mit diesem ergibt Quantum of Solace ein Ganzes – für sich zu stehen vermag er kaum.
Am ehesten vergleichbar ist dieser Bond noch mit Licence to kill, der als einer der untypischsten Bond-Filme gilt. Auch hier gibt es keine technischen Gadjets, keinen “Q” und keine übermenschengroßen Bösewichte. Bond ist in der Realität angekommen, und abgesehen von einigen zu schnellen Cuts, einem holprigen Titel und einem eher mittelmäßigen Gegenspieler kann man an diesem staubtrockenen Action-Streifen kaum etwas aussetzen.
Quantum of Solace hat ein extrem hohes Tempo und aufwendige Stunts, komprimiert auf eine mit etwa 100 Minuten recht kurze Laufzeit. Empfehlenswert!
8 von 10 Punkten
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