Runebound 2nd Edition
09.Oktober 2007 Björn Lippold
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Martin Wallace Runebound 2nd Edition Fantasy Flight Games, 2-6 Spieler |
Mich persönlich hat Runebound an den großen Fantasy-Spiel-Klassiker Talisman erinnert. Bei dem Spiel übernimmt jeder Spieler die Rolle eines Helden. Alle verschiedenen Charaktere haben andere Stärken und ziehen durch die Landschaft, um den finsteren Plan eines wahnsinnigen Adeligen zu durchkreuzen, der die alten Drachenherrscher wieder ins Leben zurückrufen will.
Auf dem Spielplan, der sich als Landkarte präsentiert, liegen Marker, die verzeichnen, wo neue Abenteuer zu finden sind, die auf Spielkarten beschrieben werden. In der Regel muß man gegen Monster kämpfen, doch manchmal gibt es vorher weitere Aufgaben zu erledigen. Für abgeschlossene Questen bekommt man Erfahrungspunkte, durch die die Helden besser werden, um sich an gefährlichere Abenteuer zu wagen. Es gibt vier farblich markierte Schwierigkeitsgrade, und man sollte sich gut überlegen, wann man sich auf die schwereren Questen stürzt.
Zusätzliche Ereignisse, Städte, in denen man Gegenstände kaufen kann, und ein ganzer Katalog an Zusatzregeln machen das Spiel noch abwechslungsreicher. Gerade diese Karten gestalten das Spiel sehr dynamisch, wenn plötzlich Städte durch die Mächte des Bösen zerstört werden, man Händler trifft, die eine Eskorte zu einem anderen Ort benötigen, oder die Punkte mit den Questen aufgefrischt werden.
Interessant ist auch die Lösung der Bewegung durch Würfel. Auf den Würfeln sind Symbole der Landschaftstypen, und abhängig davon, was man erwürfelt hat, darf man sich auf dem Spielfeld bewegen.
Zwar haben die Spieler theoretisch alle das selbe Ziel, doch bei die Runebound gilt die Devise, daß es am Ende nur einen wahren Helden geben kann. Die direkte Interaktion zwischen den Spielern ist eher gering, auch wenn man handeln oder angreifen kann (allerdings schwächt zuviel Zwist unter den Helden die Seite des Guten). Allein die Tatsache, daß bei einer hohen Spielerzahl die Anzahl der einfachen Questen schnell sinken kann, zeigt aber trotzdem den Einfluß der Mitspieler.
Gelungen ist die Tatsache, daß das Spiel bereits eine Menge von Optionsregeln anbietet, um den Schwierigkeitsgrad anzupassen und das Spiel abwechslungsreicher zu gestalten. Zusätzliche Ergänzungen an Karten und Spielbrettern sind ebenfalls angekündigt.
Runebound ist ein gut gemachtes Fantasy-Spiel, für das man aber einiges an Zeit mitbringen muß und schon mal einen Abend investieren kann. Tatsächlich ist das Spiel aber sogar für eine Solopartie geeignet, auch wenn Konkurrenz bekanntlich das Geschäft belebt.
Rezension aus Mephisto 32.
Tags: Brettspiel, Fantasy, Heidelberger Spieleverlag
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bisher 2 Kommentare
1. Mephisto Archiv » R&hellip | 10.Oktober 2007 at 18:45
[...] The Isle of Dread ist die erste große Ergänzungsbox für das Fantasy-Spiel Runebound erschienen. Im Mittelpunkt von The Isle of Dread steht ein völlig neuer Hintergrund und damit [...]
2. Mephisto Archiv » R&hellip | 11.Oktober 2007 at 09:51
[...] Runebound 2nd Edition – Midnight [...]
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