The Host
10.Oktober 2007 Klaus Johann
Ärzte leiten Anfang des Jahrhunderts giftige Chemikalien in den koreanischen Han-Fluß. Sechs Jahre später bemerken die in der Nähe lebenden Bewohner die Konsequenzen der Unachtsamkeit und bekommen das Dilemma zu spüren: Eine gigantische, mutierte Kreatur, einem Lurch ähnlich, entsteigt dem Fluß und frühstückt erst einmal ausgiebig die Schaulustigen. Nach der Mahlzeit schnappt es sich die kleine Tochter eines trotteligen Kiosk-Besitzers und verschwindet mit ihm in einer Grotte. Zusammen mit seiner durchgeknallten Familie versucht der Vater seine Tochter aus den Klauen des der Kreatur zu befreien…
Die Story des südkoreanischen Kino-Hits klingt witzig, krankt aber leider an einem streckenweise recht infantilen Humor und einer üblen Synchronisation. Obwohl der Monsterlurch im Mittelpunkt stehen sollte, konzentriert sich der Plot zu sehr auf die Familie, die sich oft eher gegenseitig angreift, als das Vieh zu bekämpfen. Das CGI-Monster ist annehmbar animiert, doch bieten die Kampf- und Angriffs-Szenen leider viel zu wenig Überraschungen. Spätestens nach dem ersten Drittel des Films sind einem die Figuren egal, und so etwas wie Spannung will beim besten Willen nicht aufkommen. Eigentlich schade, denn mit einigen guten Ideen und weniger Slapstick hätte The Host tatsächlich sehr unterhaltsam werden können.
4 von 10 Punkten
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