X-Men Origins: Wolverine

07.Mai 2009 Klaus Johann

Das Schicksal des jungen Logan ist seit der X-Men-Triologie hinlänglich bekannt: Nach einer harten Kindheit wird der Mutant zum kaum verwundbaren Wolverine, verkörpert durch den Australia-Star Hugh Jackman. Doch wie genau wurde er zum wolfsbärtigen Rächer? Diese Frage und einige andere beantwortet nun dieses gelungene X-Men-Prequel. Die Story handelt in erster Linie von Logans Kampf gegen seinen Bruder Victor (Liev Schreiber, Scream). Viktor, ebenfalls ein Mutant (später Sabretooth), scheinen seine Kräfte allerdings zu Kopf gestiegen zu sein und er hat sich schnell nicht mehr unter Kontrolle.

Hier liegen die (wenigen) Schwächen des Films, denn manchmal holpert die Dramaturgie ein wenig daher. Warum sich Victor, der seinem Bruder zu Beginn noch beisteht, gegen Logan richtet bleibt für den Zuschauer somit wenig nachvollziehbar.

Als William Stryker, der Leiter einer Sondereinheit, die Brüder für seine geheime Truppe rekrutiert, kommt der Plot richtig in Fahrt und wartet mit spektakulären Kampf- und Actionszenen auf. Und nach dem fetzigen Finale gibt es noch ein Cameo eines alten Bekannten, welches eine schöne Überleitung zum ersten X-Men-Teil bildet.

Das ist nicht wirklich originell oder innovativ, doch bietet X-Men Origins: Wolverine durchweg routinierte Unterhaltung und gibt den Kerlen im Kinositz genau den Stoff, den sie von der Superhelden-Saga erwarten. Und die Frauen? Na ja – die schmachten ohnehin nur nach Hugh Jackman…

7 von 10 Punkten

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